Willkommen wieder hier im Kreise
ihr wackeren Computergreise,
die sich als CVR-Senioren
dies schöne Hobby auserkoren.
Und wieder ist im Handumdreh'n,
wobei doch allerhand gescheh'n,
ein Jahr herum in Blitzesschnelle.
Und wieder an derselben Stelle
sitzt friedlich wie im letzten Jahr
die wackere Seniorenschar,
um sich adventlich einzustimmen,
die sonst sich am Computer trimmen.
Denn wahrlich: Die Computerleiden
sind häufig größer als die Freuden,
von denen wir sonst profitieren,
weshalb wir oft die Lust verlieren.
Und deshalb ist die Nervenlast,
die du mit diesem Monstrum hast,
oft größer als der Nutzeffekt,
der für dich in der Kiste steckt.
Und du schwärmst voller Bitterkeit
von jener sorgenlosen Zeit,
als du mit heiter-froher Miene
noch hocktest vor der Schreibmaschine.
Wie glücklich war man doch vor Zeiten
ganz ohne die Computerpleiten.
Du lebtest sorglos und entspannt
und hast Probleme nicht gekannt.
Dann aber holtest du, o Graus,
den Nervenkiller dir ins Haus,
womit dein Schicksal sich entschieden:
Aus war es mit dem Seelenfrieden.
Im allgemeinen logisch-klar,
doch manchmal unberechenbar,
zeigt er sich dann irrational
und macht das Leben dir zur Qual!
Da hilft kein bettelndes Beschwören,
das Sch---ding lässt sich nicht betören
und zeigt sich gänzlich ungerührt!
Doch du bist nervlich ruiniert.
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Auf ähnliche fatale Weise
geht es wohl jedem hier im Kreise,
und deshalb hat man kurz entschlossen
sich den Senioren angeschlossen,
die Ronald Jahr für Jahr erneut
mit seinem Sachverstand betreut,
seit wir auf Richards breites Wissen
auf seinen Wunsch verzichten müssen.
Ob gründliche Dateiverwaltung,
ob digitale Bildgestaltung,
er zeigt sich durchweg kompetent,
als der, der die Materie kennt.
Auch was vor Wurm und Viren schützt,
und uns PC-Benützern nützt,
hat er, mit allem wohlvertraut,
mit uns Senioren durchgekaut.
Hat AntiVir uns demonstriert,
gezeigt wie man es installiert.
Hat eine Firewall errichtet,
auf die man ungern nur verzichtet.
Kurz: Ronald hat auf diese Art
vor Virenschäden uns bewahrt!
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Heut' allerdings woll'n wir pausieren
und uns ein wenig amüsieren,
eh' wir dann in den Weihnachtstagen
den armen Magen wieder plagen,
indem wir überreichlich essen
und auch das Trinken nicht vergessen.
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Bis wir im neuen Jahr uns sehen,
lasst es euch möglichst gut ergehen.
Kommt gut hinein ins Jahr, das neue,
und haltet dem Verein die Treue.
Dies wünscht der wackren Greisenschar
der Schreiber wie in jedem Jahr!
Peter Pröhl
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