Die Geschichte des Computervereins Rotenburg
Im März 1996 gaben Andreas Jedamzik und Detlef Paßler 5,- DM Anzeigen auf, mit der Absicht einen Computerclub in Rotenburg gründen zu wollen.
Nach insgesamt vier Veröffentlichungen kam es zum ersten Treffen von zehn Computerfreaks in der Gaststätte Ribke. Nach zwei Stunden angeregter Diskussion wurde eine weitere Zusammenkunft vereinbart. Bereits nach dem zweiten Mal war klar, dass ein Computerverein gegründet werden sollte. Die Gründung wurde auf einigen weiteren Diskussionsrunden gründlich vorbereitet.
Am 18.05.1996 fand die Gründungsversammlung statt. Die beiden Initiatoren wurden in den Gründungsvorstand gewählt. Rund vier Monate später - am 23.09.96- erfolgte dann die Eintragung des Computervereins beim Amtsgericht Rotenburgs und kurze Zeit später erfogte die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt.
In der Zwischenzeit warben die Gründungsmitglieder mit einem Infostand in der Fußgängerzone, um neue Mitglieder für den CVR zu gewinnen. Durch die Unterstützung der Deutschen Telekom war eine Präsentation der CVR-Mailbox und des Internets möglich.
Diese Aktion war Vorbild für weitere erfolgreiche Aktivitäten in der Öffentlichkeit.
Anfänglich traf sich der Verein aus Ermangelung eigener Räumlichkeiten in der Gaststätte Ribke. Der Wechsel in das Dorfgemeinschaftshaus nach Eversen war leider nur von kurzer Dauer und so fanden die Treffen wieder im Keller bei Ripke statt, was dazu führte dass einige Mitglieder aus dem Verein austraten.
Die Bemühungen des Vorstandes neue Räumlichkeiten zu finden, wurden durch die zur Verfügungstellung der Geschäftsstelle des TuS Rotenburg unterstützt. Weil auch dieser Raum nur bedingt geeignet war, bemühte sich der Vorstand weiterhin intensiv um eine Bleibe für den CVR. Hinzu kam, dass sich die finanzielle Situation durch den Austritt zahlreicher Mitglieder bedingt durch die räumliche Misere verschärfte.
Im Juni 1998 gelang es dem damaligen zweiten Vorsitzenden Ernst-Ulrich Haase ( Utz ) Kontakt mit der deutschen Bahn aufzunehmen, um Räume im Bahnhofsgebäude zu besichtigen. Die beiden Vorsitzenden Andreas Jedamzik und Ernst-Ulrich Haase mieteten diese Räume in der Hoffung auf Mitgliederzuwachs und einen damit verbundenen finanziellen Aufschwung.
Durch Werbemaßnahmen wie die große Übergabefeier mit prominenten Gästen oder die Computertage im August bei der Firma Holz-Behrens wuchs die Zahl der Mitglieder rasch an.
In das Jahr 1999 startete der Verein mit 50 Mitgliedern und vergrößerte sich bis zum Ende des Jahres auf 96. Dies verdankt der Verein vor allen den Mitgliedern, die Kurse, Themenabende bzw. Schulungen mit viel Engagement durchführten. Der Verein baute sein Bekanntheitsgrad durch das Bingospiel des Autohauses Toyota Bassen aus. Die Realisation war nur mit Hilfe der Seniorengruppe, die von Januar bis März täglich Bingoscheine ausgab und durch den Einsatz von Rainer Steube, der das Programm für das Spiel erstellte, möglich. Als Dank für die geleistete Arbeit sponserte die Firma dem Verein zwei neue Rechner.
Im selben Jahr erhielt der Verein einen Zuschuss von 3600 DM von der Stadt Rotenburg für den Aufbau eines Schulungsnetzwerkes. Außerdem bewilligte Microsoft den Erwerb von Schullizenzen.
Im Jahr 2000 hatte der Verein bereits 260 Mitglieder. Die Senioren- und Jugendgruppe wurden zum festen Bestandteil des Vereinsleben. Ein Frauenforum und eine Mac-User-Group starteten erfolgreich.
Durch den stetigen Mitgliederzuwachs wurden die Räumlichkeiten im Bahnhof zu klein, so dass im Jahr 2001 ein Umzug in die erste Etage des Gebäudes der Rotenburger Stadtwerke erfolgte. Zuvor war eine grundlegende Renovierung des gesamten Stockwerkes notwendig, die über 2000 Arbeitsstunden in Eigenleistung erforderte.
Heute gehören ca. 300 Mitglieder dem Verein an und engagieren sich u.a. auch in den neu hinzugekommenen Interessensgruppen, wie z.B. der PHP-User-Group, der Linux-User-Group oder Admin-Group.
letzte Aktualisierung: Gunnar, 12.03.2004