© www.cvr.de
|
| Neuigkeiten |
|
| News-Archiv : 10 Jahre CVR - Zeitungsartikel |
.
Rotenburger Kreiszeitung am 23. Mai 2006:

Der stellvertretende Vorsitzende
Avid Schwiebert (v. li.), Organisationsleiter Jens Harder, Bürgermeister Detlef
Eichinger, Schriftführerin Monika Töpel, SPD-Bundestagsabgeordneter Joachim Stünker,
Vorsitzender Andreas Jedamzik und Kassenwart Friedrich Mellahn. |
Vorbild für bürgerliches Engagement
Computerverein Rotenburg feiert sein zehnjähriges Bestehen |
|
ROTENBURG (sbo) o
Mit einer Fünf-Mark-Anzeige fing die Geschichte des Computer- vereins Rotenburg (CVR)
im März 1996 an. Andreas Jedamzik und Detlef Paßler wollten nicht länger zu zweit
über Computerfragen fachsimpeln und beschlossen, einen Verein zu gründen.
Doch einen derartigen Erfolg hätten sich die beiden PC-Freunde damals nicht träumen
lassen: Heute hat der Verein 300 Mitglieder. Gemeinsam feierten sie am Sonnabend das
zehnjährige Bestehen des Vereins.
In einem großen Partyzelt hinter dem Vereinsheim an der
Großen Straße 41 begrüßte der Vorstand neben zahlreichen Computer-Freunden auch
Bürgermeister Detlef Eichinger und den SPD-Bundestags- abgeordneten
Joachim Stünker. "Ich freue mich, heute hier ein Bekenntnis zu erfolgreichem,
bürgerlichen Engagement abzugeben", würdigte Stünker die Aktiven.
Der CVR sei ein gutes Beispiel dafür,
wie sich Bürger in der Stadt Rotenburg unter dem Motto
"Hilfe zur Selbsthilfe" zusammenfinden.
|
So etwas könne der Staat nicht verordnen.
Und: "Wir haben so etwas heute bitter,
bitter nötig angesichts der leeren Kassen", betonte der Sozialdemokrat.
Aufgabe der Politik sei es, dafür Rahmenbedingungen zu schaffen.
Auch Bürgermeister Detlef Eichinger war voll des Lobes.
"Die zehn Computerbegeisterten, die vor zehn Jahren die Initiative ergriffen und
vorausschauend diesen Verein gründeten, haben damals (...) die richtige Entscheidung
getroffen", so Eichinger. Die heutige Mitgliederzahl belege,
dass der CVR nicht aus einer kleinen Experten-Gemeinschaft bestehe,
sondern "es Ihnen (...) darum geht, die breite Öffentlichkeit in ihr Vereinsleben
einzubinden. Das Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" "ist der einzig richtige Weg,
um sich den vielfältigen Herausforderungen zu stellen, die die schnelle Entwicklung
im Bereich EDV nach sich zieht". Als Zeichen der Anerkennung überreichte Eichinger
dem Vorsitzenden Andreas Jedamzik eine Urkunde und einen Scheck.
|
Neben dem Feiern standen aber auch noch Wahlen des
Vorsitzenden und seines Stellvertreters auf dem Programm.
Zuvor ließ Ralf Buthmann die Vereinsgeschichte
Revue passieren und hob die Arbeit Jedamziks hervor,
der eigentlich nicht mehr kandidieren wollte. "Nur der frische Geist im Amt bringt
uns weiter", so Jedamzik. Diese Rechnung hatte er jedoch ohne die Mitglieder gemacht:
"Du bist eine der Haupttriebfedern im Verein. Zehn Jahre hast du die Geschicke
mit Herz und sozialem Handeln geleitet", betonte Buthmann.
Keiner habe sich diese Aufgabe zugetraut. "Die Ziele sind einfach zu hoch gesteckt",
bat Buthmann den Vorsitzenden weiterzumachen. Nach kurzem Familienrat stimmte
Jedamzik zu. Und auch sein Stellvertreter Avid Schwiebert hatte keine Chance "Nein"
zu sagen und bleibt im Amt. Zudem ehrte der Vorstand seine Gründer.
Mehr dazu im "Journal am Mittwoch".
|
nach oben
.
JOURNAL AM MITTWOCH, 24. Mai 2006:
|
"Hilfe zur Selbsthilfe" |
Computerverein feiert Zehnjähriges
ROTENBURG (sbo). Zwei Männer, fünf D-Mark und eine gute Idee:
So fing die Geschichte des Computer Vereins Rotenburg (CVR) im März 1996 an.
Andreas Jedamzik und Detlef Paßler wollten nicht länger zu zweit über
Computerfragen fachsimpeln und beschlossen, einen Verein zu gründen.
Über vier Zeitungsanzeigen suchten und fanden sie Gleichgesinnte.
Heute hat der Verein knapp 300 Mitglieder.
Am vergangenen Wochenende feierten die Computer-Freunde mit zahlreichen Gästen
ihr zehnjähriges Bestehen.
Zeit, die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.
"Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, hätte ich es nicht gemacht",
schmunzelte Gründer und Vorsitzender Andreas Jedamzik und ergänzte mit einem
Augenzwinkern: "Aber es ist gut, dass wir es gemacht haben."
Mit einer derartigen Erfolgsgeschichte hätten die Initiatoren nicht gerechnet.
Zum ersten Treffen in der Gaststätte "Ribke" kommen zehn
Computerfreaks.
Nach zwei Stunden angeregter Diskussion vereinbaren sie eine weitere Zusammenkunft.
Bereits bei der zweiten Zusammenkunft ist klar, dass
|
ein Computerverein ins Leben gerufen werden soll.
Am 18. Mai findet die Gründungs- versammlung statt, und die Anwesenden wählen
die beiden Initiatoren in den Vorstand.
Im September erfolgt die Eintragung des Computer- vereins beim Amtsgericht Rotenburg.
Anfangs treffen sich die Mitglieder in der Gaststätte "Ribke".
Der Wechsel in das Dorfgemeinschaftshaus nach Eversen ist nur von kurzer Dauer.
Der Turn- und Sportverein Rotenburg unterstützt die Bemühungen des Vorstandes,
neue Räume zu finden, und stellt seine Geschäftsstelle zur Verfügung.
Doch der Platz wird schnell knapp. Die Suche geht weiter.
Aber: Die finanzielle Situation des Vereins ist durch den Austritt zahlreicher
Mitglieder angespannt.
Im Juni 1998 gelingt es dem damaligen stellvertretenden
Vorsitzenden Ernst-Ulrich Haase, Kontakt mit der Deutschen Bahn aufzunehmen,
um Räume im Bahnhofsgebäude zu besichtigen.
Die beiden Vorsitzenden Andreas Jedamzik und Ernst-Ulrich Haase mieten diese
Räume in der Hoffnung auf Mitgliederzuwachs und einen damit verbundenen
finanziellen Aufschwung an.
Durch Werbeaktionen wächst die Zahl der Mitglieder rasch an.
|
In das Jahr 1999 startet der Verein mit 50 Mitgliedern
und vergrößert sich bis zum Ende des Jahres auf 96.
Dies verdankt der Verein vor allem den Mitgliedern, die mit viel Engagement Kurse,
Themenabende und Schulungen durchführen.
Ebenfalls 1999 erhält der Verein für den Aufbau eines Schulungsnetzwerkes einen
Zuschuss von 3600 D-Mark von der Stadt.
Im Jahr 2000 hat der Verein bereits 260 Mitglieder.
Die Senioren- und Jugendgruppe werden fester Bestandteil des Vereinslebens,
ein Frauenforum und eine Mac-User-Group starten.
Durch den stetigen Mitgliederzuwachs werden die Räume im Bahnhof zu klein.
2001 zieht der Verein in das Gebäude der Stadtwerke an der Großen Straße 41.
Zuvor ist eine grundlegende Renovierung des Stockwerkes nötig.
Mehr als 2000 Arbeitsstunden investierten die Mitglieder.
"Es mussten Wände herausgerissen und neu eingesetzt werden,
es wurden rund 20 Kubikmeter Bauschutt nach unten geschleppt (...),
von neuen Fenstern, Decken und Fußböden gar nicht zu reden", betonte Ralf Buthmann.
Im Mai zieht der Verein in das heutige Vereinsheim ein. Sein Motto:
"Hilfe zur Selbsthilfe" - ein Leitsatz, den der CVR in seiner bewegten Geschichte
eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.
|
nach oben
.
Rotenburger Rundschau, 24. Mai 2006:
|
Längst ein etablierter Verein |
|
CVR feierte seinen zehnten Geburtstag /
Jedamzik bleibt Vorsitzender |
|
Rotenburg (ja). Einen Verein über einen Zeitraum von zehn Jahren am Leben zu,
erhalten, erfordert jede Menge Engagement und Initiative.
Und beides bewiesen die Verantwortlichen des Computervereins Rotenburg (CVR) mit
ihrem Vorsitzenden Andreas Jedamzik sowie die Mitglieder.
Der runde Geburtstag des Clubs wurde nun gefeiert und Jedamzik für seine Arbeit
ausgezeichnet.
Dass aus einer Idee bei einem Glas Bier mal einer der größten
Rotenburger Vereine erwachsen könnte, haben sich selbst die optimistischsten
Hardwareschrauber und Softwareexperten nicht träumen lassen.
Alles nahm seinen Anfang, als ein paar Computerbegeisterte mit einer kleinen
Anzeige in der Zeitung nach Gleichgesinnten suchten.
"Damals gab es noch kein so; großes Forum für Computer,
also war man abhängig von Experten.
Mit jedem simplen Problem musste man ins nächste Geschäft laufen",
berichtete Jedamzik. Das wollte der Verein ändern.
"Wir wollten Hilfe zur Selbsthilfe anbieten!"
Mit zehn Leuten wurde am 18. Mai 1996 die Gründungsveranstaltung
des CVR abgehalten. Zuerst trafen sich die Computerbegeisterten im Gasthaus Ribke.
Das war allerdings mit viel Aufwand verbunden,
schließlich mussten die PCs extra mitgebracht werden.
Der Umzug in den Bahnhof im Jahre 1998 war zwar ein Fortschritt,
aber eine risikoträchtige Aktion. Der Verein hatte die Räumlichkeiten angemietet,
ohne die Miete tatsächlich aufbringen zu können.
Jedamzik und der damalige zweite Vorsitzende Lutz Haase hätten privat haften müssen,
wäre die Miete nicht zusammengekommen. Das
|
Problem löste sich allerdings von selbst.
Zur Eröffnungs- veranstaltung wuchs der Mitgliederstand auf 80 an - die Miete war
gesichert. Der Bahnhof erwies sich allerdings auch nicht als idealer Treffpunkt.
Jeder herannahende Zug machte sich in Form von Störungen auf den Monitoren bemerkbar.
Heute liegt das Domizil des Vereins in der Großen Straße 41.
3.000 Arbeitsstunden wurden von den Mitgliedern in Eigenleistung erbracht,
um die ehemalige Privatwohnung komplett zu renovieren.
Die Stadt griff dem CVR zwar finanziell unter die Arme,
jedoch nicht ganz ohne Bedenken: "Manch einer hielt uns damals noch für einen
Hackerverein", so Jedamzik, "und hielt es für fragwürdig, uns zu unterstützen."
Heute ist der CVR mit mehr als 300 Mitgliedern in der Stadt
etabliert. Sie verteilen sich auf diverse Arbeitsgruppen.
Anzutreffen sind im Verein alle Altersstufen.
Berührungsängste zwischen Alt, und Jung? "Gibt's nicht",
erklärt der zweite Vorsitzende Arvid Schwiebert.
Der Verein sehe nämlich auch eine soziale Aufgabe in seiner Aktivität.
"Hier blickt niemand auf Senioren herab, wenn sie mit dem PC noch nicht so vertraut
sind. Gleichzeitig werden Jugendliche ernst genommen und ihnen wird Verantwortung
übertragen", so Schwiebert.
Zur Feier des zehnjährigen Bestehens waren unter den etwa 100
Gästen auch Rotenburgs Bürgermeister Detlef Eichinger und der
SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Stünker.
Wichtigster Punkt der Tagesordnung war die Wahl der Vorsitzenden.
Zwar wollte Jedamzik nach zehn Jahren
|
eigentlich sein Amt abgeben.
Die Mitglieder bestanden jedoch auf einer Wiederwahl - angeblich
hatte sich kein Nachfolger gefunden, in Wirklichkeit hatte man aber auch gar nicht
ernsthaft nach einem gesucht, da niemand Jedamzik hergeben wollte.
Wir hoffen auf weitere zehn Jahre", so die Mitglieder.
Auch Arvid Schwiebert wurde einstimmig im Amt als zweiter Vorsitzender bestätigt.
Zudem wurden Gründungs- mitglieder beziehungsweise kurz nach der
Gründung eingetretene Mitglieder geehrt. Ralf Buthmann, Rainer Steube,
Andreas Jedamzik, Matthias Brase und Gunnar Spreckels sind seit zehn Jahren im CVR
aktiv. Sie alle erhielten einen eigens für sie in limitierter Auflage von zehn
Exemplaren angefertigten USB-Stick mit dem Namen und dem Logo des Vereins.
Nach dem formellen Teil gab's noch ein gemütliches Beisammensein
bei Grillen, Musik und Tanz.
|

Auch Ehrungen gehörten zur Feier des zehnten Geburtstages des CVR.
Hinten in der Mitte: Vorsitzender Andreas Jedamzik |
|
nach oben
 
|
|